26 April 2022

eMOTION en Aveyron

Im Hochsommer fuhren wir mit unseren Kollegen für ein Wochenende ins Département Aveyron in Frankreich (ein Arbeitswochenende).

Der Grund für diesen kleinen Ausflug war die Einführung unseres neuen Modells TRAIL, für das wir einige Fotos machen wollten. Wie der Name verrät, ist unser neues E-Bike konzipiert für … Trails! Bingo. Daher beschlossen wir, nach Süden in wärmere Gefilde zu fahren und die Gegend um Millau näher zu erkunden.

Dafür kontaktierten wir Paul Gayral, Gründer und Guide von Enduro Session. Paul ist ein waschechter, stets gut gelaunter Local – geboren und aufgewachsen in Millau. Er engagiert sich aktiv für die Errichtung und Pflege der Trails rund um Millau und kennt jede Wurzel und jeden Stein beim Vornamen.

Ehe wir auf den Plan für’s Wochenendes eingehen, lohnt es sich, ein paar Worte über unsere Wahl Millau zu verlieren. Millau ist DIE Region für Aligot (ein Gericht, bei dem gestampfte Kartoffeln mit Käse vermengt werden) und Roquefort Blauschimmelkäse. Neben diesen kulinarischen Spezialitäten ist die Region zudem für seine großartige Landschaft bekannt, die sich hervorragend für Outdoor-Sportarten eignet. Aveyron ist ein wahres Paradies für Paraglider und Kletterer, aber auch Mountainbiker kommen hier voll auf ihre Kosten.

Das Wochenend-Menü

Solche Abenteuer sind wie ein Kochrezept, für das wir die richtigen Zutaten brauchen, um ein leckeres Gericht zu zaubern: einen guten Spot, gute Bikes, eine schöne Tour, eine tolle Atmosphäre und als Zugabe leckeres Essen. Die Zutaten waren alle vorhanden, es konnte also losgehen!

An den zwei Tagen standen einige der besten Trails der Region auf dem Programm. Schon morgens herrschten 25 Grad. Es sollte ein heißer Tag werden, der uns gehörig ins Schwitzen brachte, da wir die kühleren Temperaturen der Vogesen gewöhnt waren.

Wir parkten auf der Hochebene Larzac, von wo wir uns in die Felsschlucht Gorges de la Dourbie stürzten und in Richtung Roque-Sainte-Marguerite fuhren. Dank E-Bikes verlieren die meisten Berge ihren Schrecken. Das ist ein echter Vorteil, wenn es keine Shuttlebusse gibt und die Tour ein einziges Auf und Ab ist. Nachdem wir am Vormittag bereits viele Kilometer zurückgelegt hatten, war es an der Zeit für eine kleine Pause. Unsere Gruppe hielt in einem Dorf, um eine weitere lokale Spezialität zu genießen: Pascade, ein soufflierter Pfannkuchen, ist das ideale Gericht, um die Energiespeicher wieder aufzufüllen.

Für unser Nachtlager suchten wir uns einen Platz hoch oben in den Hügeln. Ein gemeinsames Essen unter Freunden mit guten lokalen Produkten und einem traumhaften Blick auf die Sterne – wenn das kein Sterne-Hotel war, was dann?!

Langsam wurde es kühler und Müdigkeit machte sich breit. Also zogen wir uns in unsere Zelte zurück, um unsere Batterien für den morgigen Tag wieder aufzuladen …

Am späten Nachmittag wartete noch der berühmte Boundoulaou-Downhill auf uns, auf dem sich im Rahmen der Enduro World Series in Millau die besten Mountainbiker der Welt duellierten. Bei unserem letzten Zwischenstopp genossen wir die atemberaubende Aussicht auf das Viadukt von Millau und konnten es kaum fassen, dass das Wochenende schon fast vorbei war.

Schließlich sollte der zweite Tag nicht weniger spektakulär werden. Unsere Route führte uns über das Hochplateau Causse Noir und durch das Chaos de Montpellier-le-Vieux, eine außergewöhnliche Felsformation aus Kalkstein, die über die Jahrhunderte durch die Reaktion von kohlensäurehaltigem Regenwasser mit der Luft entstand. Corentin und Gaëlle waren vom Anblick überwältigt und wähnten sich bereits in einem Western-Film.

Der Weg zurück nach Hause war der schwierigste Teil, denn wir standen im Stau. Zudem wären wir gerne noch länger geblieben, um noch weitere dieser genialen Trails zu entdecken! In dieser wilden und geschützten Natur findet man Entspannung und Abenteuer zugleich. Wir haben eine Landschaft entdeckt, die sich von unserer gewohnten Umgebung stark unterscheidet. Hier findet sich das ideale Rezept für Mountainbiketouren: Singletrails, Anliegerkurven, technisch anspruchsvolle Steinfelder, aber auch schnelle flowige Passagen … was will man mehr für einen perfekten Tag auf dem Bike! Und eines ist sicher: Wir werden im Urlaub wiederkommen 😉

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